Wenn sie sich in das Abenteuer Bogenbau begeben, werden sie an den Punkt kommen, an dem sie die Wurfarme ihres Bogens sehr genau ausbalancieren müssen. Die Biegung der Wurfarme muss sehr gleichmäßig erfolgen. Damit sie überprüfen können, wo sie noch gegebenfalls Material entfernen müssen, möchte ich ihnen drei einfache Methoden vorstellen, das zu tun.
1.Lassen sie den Bogen von jemanden Durchspannen. Treten sie einige Schritte zurück und schauen sie, wo sie noch Material entfernen müssen. Am besten sie zeichnen sich diese Stellen ein.

2.Spreizen sie einen Stock zwischen Bogen und Bogensehne. So können sie den Bogen irgendwo anlehnen und wieder aus einiger Entfernung einen kritischen Blick auf ihr Werk werfen.

3.Bauen sie sich ein Tillerbrett. Es hat den Vorteil, dass sie den Bogen verschieden stark aufspannen können. Je stärker sie ihren Bogen ausziehen, desto besser werden die Stellen sichtbar, die noch bearbeitet werden müssen. Aber Vorsicht. Übertreiben sie es mit dem Ausziehen nicht. Ein Bogen in dieser Phase kann sehr leicht brechen. Nehmen sie zum Bau einfach ein Brett und schnitzen oder sägen sie an einem Ende eine kleine Wölbung hinein. Sie dient als Auflage für die Bogenmitte. Dann schnitzen sie noch Kerben im Abstand von 10 cm in ihr Brett. In diesen Kerben können sie beim Tillern die Bogensehne fixieren.
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This post was written by admin on März 11, 2009



